Gestern hat das Kabinett tatsächlich beschlossen, dass Pauschareisende mit ihrem Schaden nicht alleine gelassen werden. Die Bundesregierung wird also Tausende von Staatshaftungsklagen vermeiden und sagte einer verbraucherfreundlichen Lösung zu. Demnach wird die Bundesregierung den von der Versicherung Zurich nicht geleisteten Betrag selbst begleichen.

Rechtsgrundlage hierfür dürfte der individuelle Staatshaftungsanspruch geschädigter Pauschalreisender sein, den die Bundesregierung nun anerkennt.

Damit gesteht die Bundesregierung direkt und auf Kosten der Steuerzahler ein, die Pauschalreiserichtlinie im letzten Jahr nicht europarechtskonform umgesetzt zu haben. Angesichts dieser Fehlleistung ist der jetzige Kabinettsbeschluss sehr zu begrüßen. Insbesondere dürfte die Bundesregierung auch finanziell besser dastehen, als wenn sie es auf Tausende von Klagen hätte ankommen lassen. Die Klageaussichten waren schließlich sehr sehr gut. 

Verbraucherschutz auch mit Legalroos

Alle Kunden von Legalroos, die bereits einen Auftrag mit Erfolgsprovision erteilt haben, können aufatmen. Denn jeder Kunde wird nun eine Nachricht erhalten, ob er/sie angesichts der positiven Nachrichten nicht kostenlos von der Beauftragung zurücktreten möchte. Damit stellen wir klar, dass uns von Beginn an lediglich der Schutz der Verbraucher am Herzen lag. Deswegen ist unsere jetzige Entscheidung folgerichtig, Verbraucher nicht zu bestrafen, nur weil diese sich rechtzeitig gemeldet haben. Wir werden außerdem ab nächster Woche unser Angebot überarbeiten, sodass gegenüber einer erheblich geringeren Service- oder Erfolgspauschale dennoch die Schadensanmeldung und Abwicklung für Pauschalreisenden der Thomas Cook Gruppe durch kompetente Partner übernommen wird.