Arbeitszeugnis

Visitenkarte des Arbeitnehmers 

Im Arbeitszeugnis lauert so manche Gemeinheit, wenn du überhaupt eins bekommst.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dir nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ein Arbeitszeugnis auszustellen, das bestimmte Bedingungen erfüllen muss. In einem Arbeitszeugnis wird deine Arbeitsleistung beurteilt. Es ist außerdem ein schriftlicher Nachweis darüber, dass ein Beschäftigungsverhältnis über einen bestimmten Zeitraum bestanden hat. Manchmal entspricht das Arbeitszeugnis nicht den rechtlichen Vorgaben. Dann hilft oft nichts, als Spezialisten im Arbeitsrecht einzuschalten und vom Arbeitgeber eine Berichtigung zu verlangen oder gegebenenfalls vor dem Arbeitsgericht Klage zu erheben.

Unsere Partner-Anwälte im Arbeitsrecht wissen, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, ein seriöses Arbeitszeugnis auszustellen, in dem die Leistung des Arbeitnehmers wahrheitsgemäß und wohlwollend beurteilt wird. Arbeitgeber bedienen sich einer codierten Zeugnissprache, doch bestimmte Formulierungen sind auch in diskreter Form im Arbeitszeugnis verboten, zum Beispiel wenn sie sich für dich bei der künftigen Jobsuche als nachteilig erweisen können. Mit unseren Rechtsprodukten helfen wir, das Arbeitszeugnis aufzuschlüsseln und die versteckten Botschaften zu erläutern. Außerdem erkennen wir bedeutende Fehler im Arbeitszeugnis und setzen eine Berichtigung durch.

Die häufigsten Fehler sind Unvollständigkeit, Unglaubwürdigkeit, eine unübliche Zeugnissprache, Stil- und Rechtschreibfehler sowie widersprüchliche Formulierungen. 

  • Arbeitszeugnis – Regel Nr. 1: Entspricht das Arbeitszeugnis nicht den gesetzlichen Vorgaben, kann eine Berichtigung verlangt werden, notfalls auch vor dem Arbeitsgericht. 
  • Arbeitszeugnis – Regel Nr. 2: In einem Arbeitszeugnis wird die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers wohlwollend und wahrheitsgemäß dargestellt.
  • Arbeitszeugnis – Regel Nr. 3: Arbeitgeber bedienen sich im Arbeitszeugnis einer verschlüsselten Zeugnissprache, aber bestimmte Formulierungen bleiben auch in diskreter Form verboten. 
  • Arbeitszeugnis – Regel Nr. 4: Eine Berichtigung des Arbeitszeugnisses kann nur in Bezug auf bedeutende Fehler verlangt werden, nicht jedoch bei unbedeutenden Fehlern.

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